Liebe Stefanie,

singen bedeutet für mich vor allem Emotionen erleben, traurige genauso wie fröhliche, auch wenn es nicht immer leicht fällt diese Emotionen dann auch gesanglich umzusetzen.

Im Chor ist es natürlich auch die Gemeinschaft die zum Gesamterlebnis dazugehört. Bei Musik kann gerne der Alltag, wie anstrengend er auch immer war, draußen bleiben. Man wird wieder positiver, kann abschalten.

Besonders, wenn man ein Lied Stück für Stück erarbeitet und sich dann ganz auf die Noten konzentriert, da bleibt kein Platz für andere Gedanken und das entschleunigt und entspannt.

 

Genau dieses Erarbeiten von Musikstücken, arbeiten an der Stimme, reizt mich bei der Stimmbildung. Was kann ich mit der Stimme noch erreichen, wie verändert sich der Klang, wenn die Atmung oder die Mundstellung richtig oder falsch war?

Es ist immer wieder faszinierend festzustellen, wie der eigene "Klangkörper" funktioniert.

Und es macht auch ganz schön stolz, wenn es gelingt die Herausforderung  eines neuen Stückes zu meistern.

Ich gehe jedenfalls immer fröhlicher und glücklicher aus dem Unterricht als ich hereingekommen bin.

 

Vielen Dank dafür.

Britta R.