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Mezzosopran
Stefanie Schaefer

Curriculum Vitae Stefanie Schaefer:


 
 

Die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte dort am Dr. Hoch´s Konservatorium bei Karin Geber-Brandt. Ein Meisterkurs bei Brigitte Fassbaender gab ihr zusätzliche Impulse. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Schaefer Solistin am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
als Dorabella in Cosi fan tutte

Bereits mit neun Jahren begann sie ihren musikalischen Werdegang im Kinderchor des Hessischen Rundfunks. Während der Schulzeit absolvierte sie die Ausbildung zur C-Kirchenmusikerin und wurde Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Für die Spielzeit 2000/01 wurde sie vom Opernstudio des Staatstheaters Wiesbaden engagiert und debütierte dort im  Dezember 2000 als Hata in der Verkauften Braut von Bedrich Smetana und erhielt daraufhin für diese Rolle einen Gastvertrag.
als Nerone in Monteverdis Krönung der Poppea
Weitere Gastspiele führten sie außerdem an die Staatsoper Stuttgart, das Staatstheater Schwerin, das Theater Hagen, nach Ingolstadt, Bern und Erfurt, zu den Schwetzinger Schloßfestspielen, an die Oper Frankfurt sowie an die Städtischen Bühnen Osnabrück als Prinz Orlowsky (Hörbeispiel) in der beliebten Strauß-Operette Die Fledermaus (Kritik). Mitreissend gestaltete sie auch ihre Interpretation des Aschenputtels in der Titelpartie in Rossinis La Cenerentola Hörbeispiel).

Im Sommer 2002,  war Stefanie Schaefer bei der "Uraufführung des Jahres" (Opernwelt) beteiligt. Achim Freyer inszenierte die Oper Macbeth von Salvatore Sciarrino, eine Co-Produktion der Frankfurter Oper und der Schwetzinger Festspiele. Frau Schaefer übernahm den Mezzopart im Vokalensemble (... ein sechsköpfiges Vokalensemble, das die madrigalhaften Tonwebereien der Hexengesänge und der Höflinge mit bravouröser Präsenz meisterte. ... -Mannheimer Morgen-).
als Hänsel, Foto: Milena Holler
Es folgten fünf Jahre am Wuppertaler Opernhaus von 2002 bis 2007 als festes Ensemblemitglied. Hier war sie unter anderem  zu sehen als: Dorabella (Hörbeispiel) in Mozart´s Cosi fan tutte, oder als Olga in Eugen Onegin (Kritik) von Tschaikowskij. Sehr überzeugend war sie als Suzuki (Kritik) in Puccinis Madame Butterfly .

Im November 2003 konnte man sie "mit glasklarer, dem Charakter der Musik ideal entsprechender Stimme" (Zitat OMM) als Aristeo (Bilder) in der wiederentdeckten Barockoper Orfeo von Luigi Rossi (Kritiken) erleben.
Auch als Eliza in Frederick Loewes wunderbarem Musical My fair Lady spielte sie sich in die Herzen der Wuppertaler.

Dem Publikum ist ie noch lebhaft in Erinnerung als: Maddalena in Verdis Rigoletto, Orlofsky in der beliebten Strauß-Operette Die Fledermaus, als Terrorist Omar in der selten gespielten Oper The death of Klinghoffer und ihre Interpretation der Charlotte in Massenets Werther wurde auch überregional beachtet:"...die überragende Stefanie Schaefer, die eine ausgefeilte Charakterstudie der leidenden Charlotte bietet und mit ihrem warmen, üppigen Mezzo keine Wünsche offenläßt." (Zitat: Der Neue Merker).


In der Saison 2005/2006 sah man Frau Schaefer in Wuppertal als Flora in La Traviata, als Hänsel in der beliebten Märchenoper Hänsel & Gretel von Engelbert Humperdinck (Hörbeispiel) sowie als Nicklausse / Muse in Hoffmanns Erzählungen von Offenbach (Hörbeispiel). Darüber hinaus gastierte sie als Nero in Monteverdis Krönung der Poppea am Staatstheater Braunschweig .

Erste Ausflüge in das dramatische Fach unternahm Schaefer im Frühjahr 2007. Sie debütierte mit großem Erfolg als Carmen (Kritik und Bilder)in der gleichnamigen Oper von Georges Bizet in Wuppertal.

als Charlotte; Foto: Milena Holler Für die Spielzeit 2007/2008 wechselte Stefanie Schaefer an das Staatstheater Darmstadt. Ihre Debüt-Partie in Darmstadt war Genevieve in Pelleas et Mellisande von Claude Debussy. Im März 2008 debütierte Schaefer an der Oper Frankfurt als Selysette in Paul Dukas Ariane et Barbe-Bleue. Als freischaffende Künstlerin war Frau Schaefer in der Saison 2008/2009 u.a. an den Opern in Bern, Erfurt, Lüneburg und der Staatsoper Stuttgart zu hören.

Während der Festspielsaison 2009 verkörperte Schaefer die Titelrolle in Die Großherzogin von Gerolstein sowie Rosina in Barbier von Sevilla bei den Eutiner Festspielen.

Am Theater Erfurt gastierte Schaefer als Idamantes in Mozarts Idomeneo (Video & Bilder), Sie war dort auch als Cherubino in Figaros Hochzeit, als Rosina in Der Barbier von Sevilla, als Frau Reich in Die lustigen Weiber von Windsor und als Niklas/Muse in Hoffmanns Erzählungen zu hören. Zeitgleich gastierte Sie am Staatstheater Kassel als Cornalia in Julius Caesar, es folgte das Debut am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Warawara in Leoš Janácek´s Katja Kabanova, wo sie seit der Spielzeit 2011/2012 Ensemblemitglied ist und unter anderem Carmen in Carmen, Cherubino in Die Hochzeit des Figaro, Orlofsky in Die Fledermaus, Magdalene in Die Meistersinger von Nürnberg sowie Hänsel in Hänsel und Gretel darstellt.
In der aktuellen Spielzeit wird Schaefer als Octavian im Rosenkavalier von Richard Strauss und in der Titelrolle der Opéra comique Fantasio von Jacques Offenbach debütieren.

Mühelos meistert Stefanie Schaefer als Opernsängerin die musikalische Herausforderung der "Zeitreise" von der Entstehung der Oper (Rossi) bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen (Kurt Schwertsik,  Salvatore Sciarrino).

Nicht weniger sicher bewegt sie sich als Solistin im Lied-, Konzert- und Oratorienfach. So trat sie mehrfach in der Wuppertaler Stadthalle mit dem Sinfonieorchester Wuppertal auf (u.a. mit Mahlers 2. der Auferstehungs-Sinfonie -Kritik- oder der Alt-Partie in Bach´s Weihnachtsoratorium, im Mozart-Requiem, Dvorak-Requiem und im Verdi-Requiem sowie als Solistin in Bernsteins „Jeremiah“ Sinfonie).
In der Kölner Philharmonie sang sie unter Christoph Spering die Alt-Partie in Bachs Matthäus-Passsion, auch das Publikum in der Berliner Philharmonie feierte Sie für ihre Verdi und Schumann Interpretationen.
 

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