wz LogoWestdeutsche Zeitung
Dienstag, 26. November 2002
    Auszüge aus dem Artikel:
"Feine Nuancen für Dvoráks lyrisches Werk"
Orchester Chor und Solisten leisten Großartiges beim städtischen Chorkonzert mit Dvoráks Requiem...
   Von Hartmut Sassenhausen

.... Zum Totensonntag stand dieses unspektakuläre Werk unter der Leitung von Generalmusikdirektor George Hanson auf dem Programm des ersten städtischen Chorkozertes im sehr gut besuchten Großen Saal der Stadthalle.

.... Es herrscht der lyrische Gestus vor, die poetische Vielfalt des Textes ist in einer großen Partitur nuancierter Expressionen und Melodien umgesetzt. Immens ist die melodische Erfindungskraft. ....

... Dessen ungeachtet zeigten sich das Sinfonieorchester Wuppertal, der Chor der Konzertgesellschaft (Einstudierung: Marieddy Rossetto) und die Gesangssolisten vorzüglich disponiert. .... Auch die exquisite Sängerriege mit Eva Batori (Sopran), das neue Opernmitglied Stefanie Schaefer (Mezzosopran), Johannes Chum (Tenor) und Andreas Macco (Bass) ließ an stimmlicher Beweglichkeit und gehaltvoller Ausdrucksstärke keine Wünsche offen.

Mit lang anhaltendem Beifall, der in stehende Ovationen mündete, wurden zu Recht Musiker, Choristen und Sänger für die großartige Leistung honoriert.
 
 


Zurück
Startseite